Sunday
wenn man einfach nur raus schaut und die in tristes grau gehüllte umgebung, die an einem vorbei rast blickt und die kpfhörer, die die musik auf voller lautstärke den kopf bis aufs mark erschüttet und dein herz fickt, dann ist es leicht ruhig zu werden und sich den gedanken hinzugeben, die im kopf ewige kreise ziehen. es ist ganz einfach, nur ist es nicht leicht auf die fragen, die einen quälen, antworten zu finden. sie werden nur intensiver und haben einen bitteren nachgeschmack, wie galle, die man hochwürgt und dann, in einem anflug von ekel wieder runterschluckt, nur um zu merken, dass der geschmack einfach noch da ist, es ist wahnsinnig schwer antworten zu finden. ich könnte kotzen. die fragen fressen einen auf, von innen, langsam wühlen sie sich durch deine organe und bohren sich in dein herz, das irgendwann so schmerzt, dass man nur noch die eine möglichkeit findet, den schmerz zu lindern: der griff zur klinge, die sich dann langsam und kalt in die haut frisst man merkt es kaum. nur im nachhinein, wenn man das getümmel der roten risse zwischen den weißen narben begutachtet, dann hasst man sich dafür.
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