der anruf vor dem ich angst hatte, er ist da, steht mit seinem wagen in meiner straße. schnell bin ich fertig, renne aus dem haus, sehe seine silouette am ende des weges und laufe, meine schuhe stören, ich ziehe sie aus und renne barfuß weiter, weiter, weiter, in seine arme.
wie konnte man es nur aushalten .. ein jahr ohne diesen wunderbaren menschen.
wir rauchen eine, dann machen wir uns auf auf den weg in die stadt, haben das verdeck des autos offen und der fahrtwind weht uns ins gesicht, ich grinse. er lacht.
dann laufen wir durch die straßen, holen uns was beim chinesen, ich trink ein bier. wir reden, reden über alles was unsre freundschaft zerstört hat. reden über drogen. es ist besser geworden alles, ich bin stolz auf ihn. ''es ist komisch wieder hier zu sein'' sagt er, ich weiß genau was er meint. es geht mir nicht anders. es ist seltsam sein gesicht zu sehen, real, nicht nur auf fotos die von tränen überdeckt sind.
dann fahren wir weiter, verdeck offen, sonnenstrahlen im gesicht und im kopf die alten zeiten und diese zeilen hier, ich weiß dass es perfekter nicht sein könnte. die wärme umschließt uns, alte gefühle prasseln auf mich ein wie warmer sommerregen. meine haare wehen im wind, seine sonnenbrille auf meiner nase taucht alles in satte sephia farben. ich sehe ihn an. er sitzt am steuer, ab und zu ein blick zu mir, die sonnenstrahlen brechen sich in seien haaren. ich bin glücklich, endlos glücklich, jetzt fehlt nur noch sie ... dann wären wir komplett, alles wäre wie früher.
aber ich weiss wie schwer es ihr fällt ihm zu verzeihen.
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