wir saßen da, in der nacht, gehüllt in das licht der straßenlaternen. es war warm, wir hatten nicht viel an, shorts und ein top, der alkohol in unserer blutbahn löste unsre zungen und wir begannen zu reden, über früher, über angst, wut, freundschaft und drogen und ja ich konnte reden ohne angst zu haben dass man mich für schwach hält, saß da, im schneidersitz und sprach über die letzten drei jahre als wäre es eine billige problembuchstory, dazu immer kräftige schlucke bier. leute liefen an uns vorbei, schauten uns an, die musik im hintergrund wurde immer leiser und ich redete einfach, über so viel, über dinge die ich noch nie ausgesprochen habe. irgendwann hast du die schokolade ausgepackt und wir haben getrunken, gegessen und die warme nacht genossen, ich fühlte mich so leicht, es war als wäre alles was seit jahren auf mir lastet von mir genommen, vielleicht nur für die paar minuten, vielleicht für länger, aber das war egal, wichtig war nur dass ich gerade jetzt genau hier war, dass ich reden konnte, zuhören konnte und meine existenz alles war, was zählte.
danke alex
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