ich seh dich schon von weitem, fange an zu zittern, steck mir schon mal ne zigarette in den mund um die nervosität los zu werden. laufe auf dich zu, ignoriere dich erst. du winkst mich her, nimmst mich in den arm, ich will nicht, versuche mich aus der umarmung zu winden. du fragst was los ist, ''nichts'' sage ich. lüge. ich will dich nicht mehr, ich ekel mich vor mir selber wenn ich an die paar nächte denke. versteh mich nicht, weiß dass ich absolut gefühlsunfähig bin. bin unsensibel und kalt. also biete ich dir eine zigarette an. du nimmst sie, strahlst mich an, sagst wie hübsch du mich findest, dass ich zufrieden aussehe. ja, mein aufgesetztes grinsen drückt zufriedenheit aus. logisch, was auch sonst. du redest dir alles schön. ich setz mich neben dich in den bus, du siehst mich an, ich rede mit meinen freunden, lass dich links liegen. dann fängst du an irgenwas auf deinem ipad zu spielen, schielst aber immer zu mir rüber. dein geruch erinnert mich an so viel. mein herz tut weh, ich habe bauchschmerzen, lache aber mit chrissa und den andern. irgendwann kommen wir auf berlin zu sprechen, ich übertreibe mit den ganzen kerls, die anderen wissen dass das nur gelaber ist, du nicht. ich seh die enttäuschung in deinen augen, sehe dass du kurz davor bist zu weinen, ich muss aussteigen, sage tschüss. du sagst gar nichts.
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