ich dreh mich um, da ist nichts, aber ich weiß dass da was ist, höre schritte, stimmen, absolute paranoia, bin kurz davor die fassung zu verlieren, aber muss weiter laufen, muss a. zum hostel bringen, ich bin stark, ich kann das.
der typ von dem wir das gras bekommen haben war anfangs echt nett, freundlich, hat uns ein paar getränke ausgegeben. er war schwarz, ich hab keine vorurteile gegen schwarze, ich will einfach nur sagen dass er schwarz war. sein freund war nicht schwarz, dafür aber alt. 32 oder so. wir waren schon ziemlich betrunken a. sogar mehr als ich, was selten vorkommt, dann sind wir raus, den joint rauchen, total entspannend, alles war schön, lustig, die welt war verdammt bunt. dann sind wir zur tram, haben gewartet, mit dem typen, der wollte nich dass uns was passiert, so allein in berlin. uns gings gut, so richtig, mir vorallem, es war alles so lustig. a. fängt an zu kotzen, ich finde es wahnsinnig komisch, kann mich kaum halten vor lachen. der typ verpisst sich, ich bin allein, hilflos, aber immernoch ein bisschen in diesem lachflasch. bis ich merke dass es ernst ist, ich komm so schnell wieder runter, befinde mich aber immernoch in dieser schwebe vorm totalen nüchtern sein und noch in dem rausch und dem high sein. sie setzt sich hin, ich stütze sie, werde wütend weil sie den boden schmutzig gemacht hat und meine schuhe dazu. die tram kommt, wir setzen uns rein, irgendwann kurz vor der nächsten haltestelle kotzt sie wieder, mitten auf den boden, von dem geruch wird mir übel, alle anderen passagiere drehen sich weg oder schauen mitleidig. ich versuch sie zu verteidigen, kann aber kaum sprechen. mein kopf dröhnt, aber ich habe keine andere wahl dem verlangen nach ruhe und schlaf nachzugehn. bei den nächsten haltestellen und bahnen lief es nicht anders, ich hatte den drang vor wut und hilflosigkeit irgendwo hinzuschlagen, zu treten oder einfach zu schreien.
dann waren wir eben auf dem weg ins hostel, keiner den ich angerufen habe hat abgenommen, ich hatte verdammte angst, hörte stimmen und war total im arsch, aber ich musste wachbleiben, und das blieb ich auch.
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