Saturday


Und die Musik bis zum, Anschlag weil ich will, dass meine Gehörgänge noch tage später die Lieder wiedergeben die ich bis zum verrecken liebe. Laut laut laut, viel zu laut um irgendwie klar zu kommen, kein Wort das ausgesprochen wird, nur stille Einverständnis, Getanze und dann immer Tequila zwischendurch, soviel dass man nicht mehr klar kommt. Viel zu viel, kurz vorm kotzen, ziemlich nah am Limit, aber noch nicht darüber hinaus. Exzessive Partynächte ohne Sinn, mit nur viel, viel zu viel Alkohol. Rausch. Schwindel und das ständige Getanze im Licht der Scheinwerfer, Stroboskope und dem schein der Sterne in der Nacht. Viel zu einfach, viel zu laut, viel zu stark. Schlafimun. Im kopf nur der Gedanke glücklich zu sein, sich gehen zu lassen, zu schreien vor glück. Wach bleiben, tagelang. Nächte an Bars verbracht, die tage still vor sich hervegetierend vorm Fernseher oder der Playse. Viel zu krass am Limit, viel zu nah am Tod aber immer noch lebend. Diese spanne zwischen leben und Tod so unendlich nah und fern zugleich, beängstigend wie viel zeit man hat und wie wenig zeit man hat, viel zu wenig um das auszukosten was man leben nennt.
Die Augenringe tiefschwarz und unendlich tief, die Trunkenheit viel zu stark um sie zu bemerken. Es ist nicht einfach morgens in den Spiegel zu sehen und das zerfressene Gesicht einer 16 jährigen zusehen, das von furchen durchzogen ist, die man normalerweise erst in den ‚besten Jahren’ bekommt. Dann aber schon wieder bereit für die nächste Nacht, für die nächste verdammt abgefahrene Nacht voller Alkohol, Nikotin und Tanz.  
Lebensfreude, Selbstzerstörung, egal wie du es nennst, es tut gut, es beruhigt, macht glücklich und verdammt ich bin wach. Viel zu wach um diese lauen Nächte nicht auszukosten um sich diesem drang nach party und vergnügen nicht hinzugeben.
Kaum eine Nacht verbracht die nicht von dem warmen Gefühl alkoholischer Getränke getrübt wurde, kaum eine Nacht ohne laute Musik und den Geruch von schwitzenden Körpern auf der Tanzfläche.



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