Saturday

mr. a

wir liegen nebeneinander, ich versuche ihn nicht zu berühren, mein herz rast. ich hatte ihn, hatte ihn so oft. und jetzt will ich ihn und kann ihn nicht haben. sein geruch benebelt mich und ich sehe ihn an, stütze mich auf meinen ellebogen und starre auf seinen schlanken körper, seine geschlossenen augen und seine schönen lippen. er ist perfekt. die nächte mit ihm waren perfekt, egal ob wir uns küssten, ob wir miteinander schliefen oder ob wir zugedröhnt filme ansahen oder feierten. alles mit ihm war perfekt. jede berührung war einzigartig, ich sehnte sie mir zurück. diese zärtlichkeit die manchmal von ihm ausging, diese zerbrechlichkeit wenn er sein wahres wesen zeigte. wenn er mich spüren ließ, dass ich mehr über ihn weiß als andere, dass ich ihn erlebte. vielleicht war er nicht der schlauste mit dem man über die welt reden konnte, über philosophische fragen diskutieren, oder rätsel lösen konnte. aber das war egal, seine anwesenheit machte alles zu einem traum. seine schönheit raubte mir den atem, seine art mir den verstand. er war alles, er ist es noch.

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